Badehosen für Ihn: Trends und Desaster

Sommerzeit = Strand- und Badenhosenzeit. Doch welches Modell passt am besten zu welchem Typ? Diese Frage kann man sich immer wieder stellen – hängt ja schließlich auch von der eigenen Form ab.

Um die Badehose kommt im Sommer kein Mann herum. Ob am See, im Garten oder im Urlaub am Meer – außer in FKK-Bereichen darf die Badehose für das perfekte Sommergefühl nicht fehlen. Die meisten Herren allerdings sehen es mit der Bademode nicht ganz so dringlich, es reicht ihnen oftmals noch das bewährte Modell aus der vorvorletzten Saison. Weil aber auch die Beachwear ihre Tücken hat, können Männer bei ihrer Badehosenauswahl einige Fehler begehen, die ungeahnte Folgen nach sich ziehen können. Aber es grenzt ja wirklich fast an ein Weltwunder, eine Badehose zu finden, die im Endeffekt wirklich vorteilhaft aussieht und wie auf den Leib geschneidert passt. Die Auswahl ist groß und ähnelt einem Hindernislauf auf einem Minenfeld. Die Mine lauert überall.

Badehosen-Trends

Beachwear für Männer kann modisch und sexy aussehen, doch um dieses Resultat zu erzielen, bedarf es mehr als nur den Gang ins nächstgelegene Kaufhaus. Auch kann selbstverständlich nicht jeder Mann in einer hautengen weißen Shorts von Armani herumlaufen, die an Cristiano Ronaldo oder David Beckham nicht schlecht aussah. Wenn jeder Mann die für sich vorteilhafteste – oder am wenigsten unvorteilhafteste – Variante aussuchen würde, wäre die Frauenwelt vermutlich schon mehr als zufrieden.

In dieser Saison heißt es: bunte Farben, vielleicht auch verrückte Prints und auch weiterhin klassische Schnitte. Doch diese Details spielen keine all zu große Rolle und seien am Anfang erst ein Mal dahingestellt. Am wichtigsten ist die Form.

Formen und Schnitte

Badehosen für Herren lassen sich grob in vier Modelle aufteilen. 1. Die langen und breiten Surfer Shorts, 2. die weiten aber kurzen Shorts, 3. die engen und kurzen Shorts und 4. die ganz engen Speedos, die auch wirklich nur an Sportlern im Wettkampf sexy aussehen und im Alltag höchst kurios und belustigend wirken. Als modern gelten momentan wohl nur die etwas weiteren, aber kurzen Ausführungen, die den meisten Trägern schmeicheln. Ganz im Stile einer coolen Retro-Fußballshorts von Adidas aus den Achtzigern.

Die Badehosen im weiten und langen Surfer-Look sind mittlerweile ebenfalls fragwürdig – es sei denn, man ist ein vierzehnjähriger Jugendlicher, der seinen Hintern schützen muss,  wenn er vom Zehn-Meter-Turm springt oder ein hawaiianischer Dauersurfer. Die engeren Shorts können dagegen an dem einen oder anderen durchaus gut aussehen. Man sollte allerdings hier recht gut gebaut und  muskulös sein.

Die perfekte Badeshorts für den durchschnittlichen Mann ist die, die nicht zu weit, nicht zu eng und nicht zu lang ist. Einige schöne Modelle präsentierten Labels wie Frank Dandy, Lacoste oder Fred Perry. Bunt, gestreift, gepunktet, kariert, einfarbig oder sogar mit Comicmustern, die Herren kommen kaum drumherum, diesen Sommer Mut zur Farbe bekennen. Im nächsten Schritt dürfen Badeshorts dann gekonnt mit Sonnenbrillen, Hüten und lässigen Taschen aufgewertet werden – Hauptsache, es passt zum Typ und zum Strand.

Fotos: Lacoste / Frank Dandy
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